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Unsere Schirmherrin

 

 

Eva Quante-Brandt

Es ist mir eine Freude, Sie anlässlich der 165. Jahrestagung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärztinnen und Ärzte im Mai 2016 in Bremen willkommen zu heißen.

 

Zum Grußwort von

Prof. Dr. Eva Quante-Brandt

Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz

  

Neu: Weiterbildungsportal 

  

 Weiterbildungsportal DZVhÄ

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Einführung in das Programm




Noch Hahnemann?

Vielfalt der Methoden Homöopathie im Wandel der Zeit


 

„Macht’s nach, aber macht‘s genau und sorgfältig nach,

und Ihr werdet sie auf jedem Schritte bestätigt finden.“

(Dr. Samuel Hahnemann)

 

 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

 

das Organisationsteam des Deutschen Homöopathie-Kongresses 2016 in Bremen lädt Sie ganz herzlich in unsere "Hansestadt mit Herz und vielen Gesichtern" ein. Wir freuen uns sehr, diese 165. Jahrestagung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) für Sie ausrichten zu dürfen und werden Sie mit einem spannenden Kongressprogramm vom 26.-28. Mai 2016 im Maritim Congress Centrum begrüßen.    


 Thema des Kongresses 

Hahnemann hat, aus Angst vor Verwässerung seines Heilsystems, schon früh darüber gewacht, dass seine Anhänger ihm möglichst genau nacheifern. Dies hat die Homöopathie als ein in sich geschlossenes System etabliert, aber auch eine Atmosphäre der Ablehnung gegenüber Neuerungen geschaffen. Dennoch hat es seit Hahnemanns Formulierung des Ähnlichkeitsprinzips viele Interpretationen über den Weg zum Auffinden des ähnlichsten Mittels gegeben. Dieser Vielfalt an Methoden werden wir in Bremen Raum geben.

 

Auf dem Kongress wollen wir die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten dieser verschiedenen Richtungen erarbeiten. Die Teilnehmer sollen einen Überblick erhalten über den aktuellen Stand der Methoden und ihrer Entwicklung einschließlich der jeweiligen Definition von Krankheit, Gesundheit, Besonderheit der Arzneimittelwahl und Kriterien des Heilungsverlaufs. Insbesondere werden die Referenten Bezug nehmen auf die Gründe, weshalb ihre Methode etabliert wurde, welchen Vorteil sie in ihr sehen und wo sich die Arbeitsweise in Zukunft auf Grund neuer Arzneimittelprüfungen, Repertorisationsmöglichkeiten, einem veränderten Patientenklientel oder weiteren Erkenntnissen hin bewegen wird. 

 

Leitgedanke unseres Kongresses ist es, die Homöopathie im Wandel der Zeit zu erfassen und ein Verständnis für die Besonderheiten der verschiedenen Arbeitsweisen zu entwickeln. 

 

Dies sind wichtige Schritte, um ein Zusammenwachsen unserer homöopathischen Gemeinschaft voranzubringen, aber auch, um uns alle auf einen aktuellen Stand der bekannten Methoden zu bringen.

 

Neue Arzneien erschließen sich uns z.B. durch die Arbeit mit folgenden

homöopathischen Methoden: „Das Periodensystem der Elemente“  nach Jan Scholten, Referent: Alex Leupen; „Die Empfindungsmethode“ nach Rajan Sankaran / Massimo Mangialavori, Referentin: Annette Sneevliet.: „Die Quellenmethode“, Referenten: Irene Schlingensiepen-Brysch und Peter Stevens

 

Bei schweren Pathologien kann es sein, dass die Fallanalyse besonders gute

Kenntnis und Anwendung des Organons erfordert. Hören Sie hierzu „Homöopathie nach Hahnemann“, Referent: Uwe Friedrich.

Einen Focus auf den homöopathischen Therapieverlauf in Richtung der Gesundung legt die “Predictive homoeopathie” nach Prafull Vijayakar, Referenten: Christoph Laurentius und Frank Kirstein.

Mit dem Symptomenlexikon haben Sie einen direkten Zugriff auf die Arzneimittellehre. Anton Rohrer macht Sie mit der Arbeit damit vertraut.

 

Worauf Jahr, Boger und Bönninghausen ihre Verschreibungen gestützt haben, erfahren Sie von Heiner Frei, Dieter Till und Jens Ahlbrecht. Von ihnen werden Sie auch informiert, wie wir die Methoden nach den Klassikern heute mit Hilfe moderner Repertorisationsmöglichkeiten anwenden können.

 

Was hat Hahnemann mit seinem Miasmenmodell gemeint? Wie hat sich diese Vorstellung bis in die heutige Zeit gewandelt? Wie können wir die Bedeutung von Miasmen heute verstehen und praktisch anwenden? Lidija Rukavina und Ulrike Fröhlich werden darauf ausführlich in ihren Vorträgen und Seminaren eingehen.

 

Dieses sind nur ein paar Beispiele, mit denen wir Sie ermuntern möchten,

Ihr „homöopathisches Werkzeug” durch den Besuch von Impulsvorträgen vor-

mittags und vertiefenden Seminaren nachmittags zu erweitern und zu verfeinern. Nutzen Sie die Chance, bisher wenig vertraute homöopathische Arbeitsweisen

kennenzulernen und zu prüfen, wie Ihre Praxis davon profitieren kann. Lassen Sie sich von der Vielfalt der unterschiedlichen Ansätze in der Homöopathie inspirieren und begeistern. Wir bieten Ihnen eine kritische Beleuchtung und Würdigung der verschiedenen Arbeitsweisen durch anerkannte Experten dieser Methoden.

 

Ergebnisse und offene Fragen werden in der Abschlussdiskussion mit den Referenten und dem Plenum diskutiert.

 

Ein weiterer wichtiger Themenbereich dieses Kongresses ist die Darstellung physikalischer Grundlagen des homöopathischen Wirkprinzips. Die Physik der feinstofflichen Informationsübertragung und –speicherung zeigt überzeugende Befunde, die ein naturwissenschaftlich nachvollziehbares Wirkverständnis der Homöopathie ermöglichen. Wir möchten die Vorträge und Seminare der Referenten Klaus Volkamer, Karin Lenger und Thomas Fein sehr empfehlen.

Diese werden Ihnen neue und interessante Impulse vermitteln und bieten sicherlich für spätere Diskussionen eine gute Grundlage.

 

Wir haben neue Elemente auf diesem Kongress eingefügt:

 

1. Raum der Repertorien

 Vom ersten bis letzten Kongresstag werden in einem Raum fortlaufend verschiedene Repertorisationsprogramme vorgestellt. Diese Präsentation endet mit einer moderierten, vergleichenden Repertorisationsübung anhand von Kasuistiken mit anschließendem Materia Medica Vergleich.

 

2. Speakers‘ Corner

In diesem Raum können Kurzvorträge und spontane Diskussionsrunden stattfinden. Themen und Erfahrungen, die Sie schon immer unter Kollegen diskutieren wollten, können hier angekündigt werden, damit Interessierte sich zusammenfinden können. Die jeweiligen Themen werden kurzfristig erfasst und über eine Tafel vor dem Raum allen Teilnehmern bekannt gegeben. Sie haben die Möglichkeit Ergebnisse und offene Fragen aus diesen Gesprächsrunden am Samstag zur Abschlussdiskussion am runden Tisch vorzutragen und mit dem Plenum und den Referenten zu diskutieren. Bitte wenden Sie sich an das Organisationsteam, wenn Sie Ihre Ergebnisse am runden Tisch vorstellen wollen.

 

3. Homöopathie in der Klinik

Unter der Moderation von Herrn Georg Haggenmüller werden sich in Kliniken arbeitende Kollegen/innen treffen und klinikspezifische Themen behandeln. Besondere Beachtung finden dabei Dokumentation und Strukturen in der Klinik. Alle Interessierten sind eingeladen, mitzuarbeiten an der Gestaltung einer zukünftigen „klinischen Homöopathie“.

 

Wir freuen uns auf einen regen Gedankenaustausch mit Ihnen!

 

Ihre Ina Chammah

Stellvertretend für das Organisationsteam des DZVhÄ- Landesverbandes Niedersachsen und Bremen



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