Suche

Suche

Unsere Schirmherrin

 

 

Eva Quante-Brandt

Es ist mir eine Freude, Sie anlässlich der 165. Jahrestagung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärztinnen und Ärzte im Mai 2016 in Bremen willkommen zu heißen.

 

Zum Grußwort von

Prof. Dr. Eva Quante-Brandt

Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz

.

Grußwort der Ärztekammer

Dr. Gitter ÄrztekammerSehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

 

im Namen der Ärztekammer Bremen begrüße ich Sie sehr herzlich zum Deutschen Homöopathie-Kongress 2016.

  

Die Jahrestagung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte hat eine lange Tradition. Bereits 1829 schlossen sich homöopathisch tätige Ärzte im Deutschen Zentralverein zusammen und tagten seitdem regelmäßig, in diesem Jahr in Bremen zum 165. Mal. Die Homöopathie selbst hat ihre Wurzeln noch einige Jahrzehnte früher und kann damit auf eine mehr als zweihundertjährige Geschichte zurückblicken.

  

Seit Jahren nimmt die Zahl der Patienten zu, die „komplementärmedizinische Angebote“ in Anspruch nehmen. Gleichzeitig wächst die Zahl der Ärztinnen und Ärzte, die Zusatzbezeichnungen in Bereichen der Komplementärmedizin erworben haben. Dies ist erfreulich, sichert doch die strukturierte Weiterbildung die Behandlungsqualität und grenzt ärztliches Können gegen zweifelhafte Heilmethoden ab.

  

Bereits der Begriff „Komplementärmedizin“ oder gar „Alternativmedizin“ ist irreführend. Es gibt nur eine Medizin. Ars medicinae, die ärztliche Kunst meint die Lehre von der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten. Ziel ist es stets, die Gesundheit des Patienten zu erhalten oder wiederherzustellen und Leiden zu lindern.

  

Dem langjährigen Präsidenten der Bundesärztekammer, Professor Hoppe, war es ein Anliegen, dem Pluralismus der Methoden in der Medizin ein Forum zu schaffen. Aber Pluralismus in der Medizin - so Hoppe – ist kein Aufruf zur Therapie-Beliebigkeit. Deshalb sah er es als wichtige Aufgabe der Ärzteschaft, unseriöse und fragwürdige Therapien von sinnvollen Behandlungsansätzen abzugrenzen. Eine kritische wissenschaftliche Prüfung aller Therapiemethoden, auch sogenannter alternativer Methoden, ist daher unumgänglich. Diesem Anspruch muss sich auch die Homöopathie stellen, wenn sie als ernstzunehmende Methode der Medizin anerkannt sein will. Denn egal ob Schul-, Alternativ- oder Komplementärmedizin: Patientinnen und Patienten können zu Recht erwarten, dass sie die Behandlung bekommen, die nach wissenschaftlichen Grundsätzen und den Erfahrungen des Arztes den für sie besten Erfolg verspricht.

  

In diesem Sinne wünsche ich Ihrer Tagung viel Erfolg, einen fruchtbaren Austausch und viele gesicherte Erkenntnisse.

 

Dr. med. Heidrun Gitter

Präsidentin der Ärztekammer Bremen



.
.

xxnoxx_zaehler